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Schülerparlament der Schule Seon

Das Schülerparlament ist ein Gremium, in dem Schülerinnen und Schüler zusammen mit der Parlamentsleitung der Frage nachgehen, was sie gemeinsam zu einem guten Klima und positiven Veränderungen an der Schule Seon beitragen können. Im Rahmen des Schülerparlaments können die Schülerinnen und Schüler neue Ideen einbringen, Probleme des Schulalltags diskutieren, Lösungen suchen, Verantwortung übernehmen und konstruktiv kritisieren. Das Schülerparlament trifft sich in der Regel jede zweite Woche.

Jede Klasse der Oberstufe wählt ein Parlamentsmitglied, welches sich verpflichtet, während eines Schuljahres regelmässig an den Sitzungen des Schülerparlaments teilzunehmen. Ebenfalls wählt die Klasse einen Stellvertreter, welcher das Parlamentsmitglied bei Abwesenheit vertritt.

Die Parlamentsmitglieder fungieren als Kommunikationsglied zwischen der eigenen Klasse und dem Schülerparlament. Anliegen, Wünsche und Problemstellungen aus der Klasse oder einzelnen Schülerinnen und Schülern können durch das Parlamentsmitglied an den Parlamentssitzungen angesprochen und diskutiert werden. Das Parlamentsmitglied informiert nach der Sitzung während den Klassenstunden seine Klassenkameradinnen und -kameraden über alle wichtigen Punkte und Ereignisse.

Die Parlamentsleitung, Daniela Meier und Pascal Weber, ist verantwortlich für die Organisation und die Leitung der Parlamentssitzungen und fungiert als Bindeglied zwischen dem Lehrerkonvent und dem Schülerparlament. Der Lehrerkonvent wird regelmässig über die Tätigkeiten des Schülerparlaments informiert.

Die Parlamentsmitglieder sammeln in ihren Klassen allfällige Themen, wie der Gebrauch von Handys an der Schule, die Betreibung eines Pausenkiosks oder Ideen von ausserschulischen Anlässen und notieren sie auf dem Traktandenformular. Die Parlamentsleitung stellt die jeweilige Traktandenliste zusammen, es können jedoch nur Themen auf Schülerebene behandelt werden. Schulgesetze und Verordnungen können nicht durch ein Schülerparlament verändert werden, ausser die Lehrerschaft stellt allfällige Verordnungen in Frage und konfrontiert das Schülerparlament für neue Vorschläge (aktuellstes Thema ist der Gebrauch von Handys).

Die Einladungen zu den Sitzungen mit der Traktandenliste sowie die Protokolle der Sitzungen werden via Klassenlehrpersonen an die Parlamentsmitglieder weiter gegeben.

Einzelne Erfolge konnte das Schülerparlament schon verbuchen. So wurde beispielsweise im Schülerparlament über das Schulhausfest Ende der Schuljahre diskutiert und abgestimmt. Die Gestaltung und das Programm des Festes stammten mehrheitlich aus Ideen des Schülerparlaments. Ein beliebtes Thema bei den Parlamentssitzungen war ein Pausenkiosk. Auf Wunsch der Schülerinnen und Schüler sollte während den Pausen ein Kiosk betrieben werden, bei welchem die Schülerinnen und Schüler ihre Pausensnacks kaufen. Das Projekt begann mit einem riesen Andrang und wird bis heute weiter betrieben.


Wir, die Parlamentsleitung, sind sehr stolz auf das Engagement und auf die zahlreich interessanten Diskussionen zwischen und mit den Schülerparlamentsmitgliedern. Im Wissen, dass nicht jeder Einsatz belohnt wird und nicht jedes Anliegen der Schülerinnen und Schüler durchgesetzt werden kann, schauen wir mit grossem Optimismus und Freude in die Zukunft und freuen uns auf viele interessante Diskussionen und Ideen der Schüler.