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Projektwoche Tiere

26. 02. 2012

Vom 30. Januar bis zum 03. Februar 2012 befasste sich eine interessierte Schar von Schülern und Schülerinnen der Schule Seon mit dem Thema „Tiere“. Zusammen mit dem Biologen und Tierbuchautor Felix Bauer, Rupperswil versuchten wir Beziehungen zur Welt der Tiere zu ermöglichen.

Die direkten Begegnungen mit den Tieren fanden grossen Anklang und weckten erstaunliches Interesse dann auf unserem Ausflug im Zoo Basel. Die unterschiedlichsten Erscheinungen und Ausgestaltungen bsw. der Elefanten, der Nashörner oder auch der Löwen, sowie die Geselligkeit und Beweglichkeit der Affen, die „Musikalität“ der Vögel im Tropenhaus, oder die grazilen und imposanten Bewegungen der Giraffen hinterliessen nachhaltige Eindrücke, welche dann in den darauf folgenden Tagen gestalterisch in Form von Zeichnungen und plastischen Formen in Holz und Ton von den Schülern und Schülerinnen auf kreative Weise verarbeitet werden konnten.

Es stellte sich rasch heraus, dass die Schülern und Schülerinnen bereits differenzierte Kenntnisse über die Zuordnungen und Verwandtschaften der Tiere hatten. Genau konnten die Meisten klar sagen welches bsw. Raubtiere unter den Säugern sind. Oder, wie Reptilien von Insekten und Vögel zu unterscheiden sind. Felix Bauer konnte hier aus der Fülle seiner literarischen Werke, nämlich seinen beliebten „Tierbüchlein“ so manches Wissenswerte und Erstaunliche den aufmerksamen Teilnehmern und Teilnehmerinnen näher bringen. (Ihm sei hier an dieser Stelle mein herzlichster Dank ausgesprochen!)

Da sich die Tiere ja oft rasch bewegen, ist es eine besondere Herausforderung an die Wahrnehmung, und, vor allem dann auch für die gestalterische Umsetzung diese zunächst nachzuempfinden und dann auch zeichnend wie modellierend Nachzubilden. Dies konnte in diversen Schritten von spielerischen Übungen aus der Vorstellung, aus der konkreten Nachahmung bis hin zum Abzeichnen von Tierabbildungen geübt und erlernt werden.

Das Ausgestalten von Holzformen bedurfte sodann noch Einiges an Auseinandersetzung mit der Härte und Spröde, sowie der Fasrigkeit des Materials und forderte somit auch die dazu erforderliche Willensanstrengung heraus. Der lohnende Erfolg hierzu blieb dann allerdings auch nicht aus: In einer kleinen Ausstellung, bei der uns auch so manche Eltern besuchten fand die gelungene Projektwoche schlussendlich einen guten Ausklang.


Mit herzlichem Dank an die Unterstützung der Eltern zu Hause und natürlich an die interessierten Schüler und Schülerinnen

Roland Maier