Bild 1

Klassenlager der 2. Real in Lajoux

Montag, 22. September

Um 07:40 Uhr trafen wir uns beim Bahnhof in Seon. Das Gepäck wurde von Herrn Rohr und Herrn Hauller mit einem Kleinbus von Seon bis nach Lajoux zu unserem Lagerhaus transportiert.

Um 08:10 Uhr begann unsere Reise mit dem Zug und führte von Seon über Lenzburg - Basel - Glovelier bis nach Saignelégier. Dort erhielten wir unsere Mietfahrräder und fuhren damit bis nach Lajoux zu unserem Lagerhaus.

Erschöpft und hungrig kamen wir dort an. Aber es erreichten nicht alle ihr richtiges Ziel. :D

Zwei Schulkameraden hatten sich verfahren. Sie sind ins nächstgelegene Dorf gefahren, merkten, dass sie falsch gefahren waren und kehrten wieder um. Die zwei erreichten dann also auch noch ihr richtiges Ziel. :D

Aber der Tag war noch nicht zu Ende. Weiter ging es mit dem Dorf-OL. Das Dorf ist relativ klein, aber sehr schön. Nach dem Dorf-OL erwartete uns ein sehr gutes Abendessen im Lagerhaus. Um 21:00 Uhr versammelten wir uns alle nochmals im Esszimmer, denn wir machten dort noch ein tolles Spiel. Es hiess „Hoo Hopp“.

Um 22:00 Uhr hiess es schon Nachtruhe.

Robinson Dakaj & Farida Hollinger

zoom
zoom
zoom
 
zoom
zoom
zoom

Dienstag, 23. September

Um 7:30 Uhr sind wir aufgestanden.
Um 8:00 Uhr gab es das Morgenessen. Wir assen Müesli, Brot, Butter, Konfitüre und tranken eine kalte oder heisse Ovo.

Nach dem Morgenessen, fuhren wir mit den Velos nach Glovelier. Wir stellten die Velos am Bahnhof ab.

Danach fuhren wir mit dem Zug und dem Bus nach Réclère, um dort zu bräteln und dann die Tropfsteinhöhle zu besichtigen.

Um 15:30 Uhr fuhren wir mit dem Zug nach Glovelier. Danach nahmen wir die Velos und machten uns wieder auf den Weg Richtung Lajoux. Im Dorf war die Strasse noch nicht so steil. Aber ausserhalb des Dorfes waren wir geschockt, als wir die steil ansteigende Strasse gesehen hatten. Nun mussten wir die Ausdauerprüfung bestehen. Es war sehr anstrengend. Nach etwa der 10. Kurve glaubten wir, bald oben zu sein, aber es folgten noch viele weitere Kurven.

Aber etwa um 19:00 Uhr hatten wir es dann alle geschafft. Wir waren müde und stolz, als wir das Lagerhaus erreicht hatten.

Um 20:00 Uhr assen wir Spagetti mit Tomatensauce. Danach spielten wir noch Ping-Pong und um 22:30 Uhr war Nachtruhe. Charangan und Sven mussten am nächsten Morgen die Toiletten putzen, weil sie in der Nacht noch lange geschwatzt hatten.

Albion Limani & Charangan Vasanthan

 

Mittwoch, 24. September

Heute wanderten wir zum Et. de la Gruyère. Das ist ein kleiner Moorsee. Das Wasser hatte eine dunkelbraune Farbe.

Kurz nach Lajoux begegneten wir vielen Pferden und Kühen. Die Pferde waren sehr zutraulich. Wir konnten sie streicheln, die Kühe eher weniger und eine versperrte uns sogar den Weg.

Auf dem Weg zum kleinen See war der Boden sehr sumpfig und nass. Albion sank zweimal ein, wie Vensiga und Gloria auch. Albion verlor sogar einmal seine beiden Schuhe im Sumpf. Robinson musste ihm helfen, die Schuhe aus dem Schlamm herauszuziehen.

Das Wasser im Moorsee war sehr kalt, die meisten wollten zuerst baden, aber das kalte Wasser schreckte sie ab.

Als wir am Ufer des Sees angekommen waren, assen wir unseren Lunch. Danach gingen wir zu den Parkplätzen. Dort holte Herr Rohr und Herr Hauller Gloria, Albion und Berlinda mit unserem Kleinbus ab, weil Gloria und Albion in den Sumpf reingefallen waren und Berlinda nasse Schuhe hatte. Einige von uns wanderten noch bis nach Tramelan. Andere sind mit unserem Kleinbus gefahren worden. In Tramelan konnten wir im Coop oder in der Migros noch etwas einkaufen. Mit dem Bus fuhren wir dann wieder nach Lajoux zurück.
Dort angekommen, gingen wir zuerst duschen, dann spielten wir Tischtennis und schon bald war das feine Nachtessen bereit.

Nach dem Abendessen schauten wir einen Film namens“ Ziemlich beste Freunde“. Der Film war sehr spannend und am Schluss war es traurig. Nach dem Film bekamen wir noch ein Dessert. Wir waren so müde, dass wir keinen Lärm machten und sofort einschliefen.

Merve Yigit & Berlinda Orllati

zoom
zoom
zoom
 
zoom
zoom

Donnerstag, 25. September

Heute hatte Marco Geburtstag. Vor dem Morgenessen sangen wir ihm noch ein Geburtstagslied.
An diesem Tag stand ein Hallenbadbesuch auf dem Programm. Wir fuhren mit den Velos nach la Combe und warteten auf den Zug, der uns nach Saignelégier fuhr.
Danach gingen wir zum Sportzentrum und bestellten uns eine heisse Schokolade, andere bestellten auch einen ICE- Tea.

Nachher besuchten wir das Hallenbad. Nisa durfte leider nicht schwimmen. Sie ging aber mit Frau Heim Karten spielen. Denis durfte auch nicht baden, weil er Ohrenschmerzen hatte. Er ist auch mit Frau Heim und Nisa Karten spielen gegangen. Claudia hatte ihr Badezeug vergessen, aber sie konnte zum Glück noch eines im Hallenbad mieten. Wir gingen in den Umkleideraum, zogen uns um und duschten uns. Die Jungs setzten sich als erste in den Whirlpool, danach folgten die Mädchen. Merve, Claudia und Herr Lehmann probierten den Rückwärtsköpfler zu lernen. Sie hatten es geschafft. So verbrachten wir unseren Tag im Hallenbad.

Am Abend machten wir eine Nachtwanderung mit Fackeln. Jeder dritte trug eine Fackel. Als wir auf dem Heimweg waren, versteckte sich Herr Lehman und machte uns Angst mit einer Wolfsstimme. Wir gingen nach Hause und assen noch das Geburtstagsdessert. Marco hatte uns Mohrenköpfe spendiert. Alle haben zwei Mohrenköpfe bekommen.
Nachher gingen wir hinauf und schminkten die Jungs. So ging unser letzter Tag im Lager vorbei und wir schliefen dann glücklich ein.

Gloria Cataldi & Vensiga Suntharam

 

Freitag, 26. September

Heute war die Heimreise. Es fing schon am Morgen an, aufräumen und packen war für die Heimreise angesagt. Am Morgen mussten wir uns alle in Gruppen einteilen. Eine Gruppe putzte das WC, die anderen wischten den Staub auf. Als wir fertig waren, gingen wir nach draussen und da machten wir ein Klassenfoto.

Danach mussten wir noch eine halbe Stunde draussen auf den Hauswart warten. Die meisten waren mit dem Handy beschäftigt (auch wir) und unterhielten sich. Wir fuhren nach Saignelégier. In la Motte machten wir eine Pause.

Beim Mittagessen hatten die Pferde uns Gesellschaft geleistet. Sie waren sehr zutraulich. Unter anderem hatte es auch Fohlen gehabt und auch die waren sehr anhänglich. Bei dieser Gesellschaft vergassen wir fast, dass wir ja eigentlich Hunger hatten und etwas essen sollten.

Nach dem Essen mussten wir die Pferde aber verlassen, weil wir ja den Zug nicht verpassen wollten. Also fuhren wir mit unseren Velos weiter bis nach Saignelégier. Da mussten wir unsere Velos abgeben und auf unseren Zug warten. In der Zwischenzeit gingen wir auf den Spielplatz, der direkt neben den Bahnhof war. Wir machten noch haufenweise Selfies.

Nach langem Warten kam endlich der Zug und wir stürmten rein und suchten uns einen freien Platz. Die Jungs schwatzen und die Mädchen spielten „Wahrheit und Risiko“. Und dann verging die Zeit wie im Flug und wir waren im Bahnhof in Basel angekommen. Da hatten wir 15 Minuten Zeit, um in den Läden vorbeizuschauen. Zuerst gingen alle Mädchen in den Chicorée und dann in den Dosenbach. Ein paar von uns kauften T- Shirts oder Hosen. Und im Dosenbach kaufte Farida Schuhe für ihren Freund und Merve wollte sich auch ein paar Schuhe kaufen, doch dafür war unsere Zeit zu kurz und wir mussten los. Wieder stürmten alle in den Zug und suchten sich einen schönen Platz aus. Diesmal sassen nicht mehr alle Mädchen und alle Jungs getrennt, sondern jetzt sassen sie gemischt. Ein letztes Mal mussten wir noch in Lenzburg umsteigen.

Jetzt war die Aufregung sehr gross. Endlich werden wir nach einer Woche unsere Eltern wieder sehen. Der Zug hielt an und wir stiegen aus noch konnten wir unsere Eltern nicht sehen, denn der Zug versperrte uns die Sicht. Doch dann endlich konnten wir sie in unsere Arme schliessen. Alle waren sehr glücklich und wir wussten, dass das ein sehr tolles und aufregendes Klassenlager war.

Claudia Strähl & Marina Figueiredo

zoom
zoom