Bild 1

Klassenlager der 2. Bez in Lajoux (JU)

Ein Bericht der Schülerinnen und Schüler der 2. Bez:

Die Woche vom 8. bis 12. September verbrachten wir in Lajoux im Klassenlager.
Mehrere Tage vor der Abreise fingen wir bereits mit den Vorbereitungen an. Mit unserer Klassenlehrerin Frau Zobrist erstellten wir eine Packliste und einen Menu Plan (auf Französisch!). Gekocht haben wir während der Lagerwoche gemeinsam mit den Lagerleitern. Jeden Tag war eine andere Gruppe von vier bis fünf Schülerinnen und Schülern für die Verpflegung zuständig. Da wir jeden Tag einen längeren Ausflug machten, packten wir für den Mittag einen Lunch ein.
Am Montag besammelten wir uns mit unserm Gepäck um 8.45 Uhr beim Seetalschulhaus. Mit Kleinbussen fuhren wir zum Koloniehaus. Wir freuten uns, endlich unsere Zimmer zu beziehen. Danach gingen wir hinaus und machten einen Dorf - OL mit Fotos. Zum Nachtessen gab es Penne mit Sugo. Nach dem Essen spielten wir zwei Partien ‚Werwölfeln‘. Als wir im Bett waren, durften wir noch ein wenig plaudern.
Am Dienstagmorgen wurden wir geweckt von Herrn Maiers schönem Handorgelspiel. Danach gab es ein leckeres Frühstück mit reichlich Nutella. Nachher machten wir eine Wanderung von dreieinhalb Stunden an den Etang de la Gruère. Leider war der See nicht zum Baden geeignet. An der Feuerstelle haben wir Würste gebraten. Dort gab es freilaufende Pferde, die einem den Lunch aus den Händen wegfrassen, wenn man nicht aufpasste! Zum Glück mussten wir anschliessend den langen Weg nicht mehr zurückmarschieren. Nach einer kurzen Strecke zu Fuss, wurden wir mit dem Bus abgeholt! Den Rest des Nachmittags verbrachten wir mit Freizeitaktivitäten. Wir konnten Speckstein schleifen oder draussen Spiele machen. Nach einem feinen Znacht (es gab Riz Casimir) spielten wir wieder ‚Werwölfe‘.
Der Mittwoch startete wie gewohnt um sieben Uhr mit Akkordeonmusik. Nach dem Morgenessen fuhren wir nach St. Ursanne, um dort schöne alte Gebäude abzuzeichnen. Herr Maier erklärte uns das perspektivische Zeichnen. Nach dem Mittagessen durften wir eine zweistündige Kanu Fahrt auf dem Doubs machen. Wir waren begeistert! Der Führer zeigte uns, wie man ein Kanu richtig beherrscht, und er rüstete uns mit Paddels und Schwimmwesten aus. Immer zu zweit in einem Boot mussten wir zuerst üben. Das Rudern war gar nicht so einfach. Es ging aber immer besser. Am Schluss machten wir mit einer andern Klasse eine Wasserschlacht. Wir gewannen gegen die 9. Klässler aus Murten! Nachdem wir uns umgezogen hatten, spendierte uns Frau Zobrist eine Glacé und wir fuhren ins Lagerhaus zurück.
Am Donnerstag besuchten wir die Tropfsteinhöhlen in Réclère. Es wurde uns viel über die Stalagmiten und Stalaktiten erklärt. Das war spannend. Zum Abendessen grillierten wir Bratwürste auf der Feuerstelle neben dem Haus. Zum Dessert hatte Frau Wiederkehr einen riesigen Schokoladekuchen gebacken und zwei Schülerinnen dekorierten ihn mit Smartis und Kerzen: Lara hatte an diesem Tag Geburtstag! Später durften wir uns auch noch mit Mohrenköpfen bedienen, die Laras Eltern gespendet hatten.
In der Nacht auf den Freitag gab es nicht so viel Ruhe. Die letzte Nacht wollten wir auskosten. So mussten Frau Zobrist und Frau Wiederkehr ein paarmal aufstehen … .
Der Freitag war schon der letzte Tag der Lagerwoche. Nach dem Frühstück, mit dem Bauch voller Nutella, packten wir unsere Sachen zusammen und putzten das ganze Haus. Vor der Abreise machten wir noch ein Wettrennen um die letzten Mohrenköpfe in der Schachtel.
Auf der Heimreise besuchten wir den Tierpräparator in Vicques. In der Galerie Arche de Noé sind ausgestopfte Tiere aus verschiedenen Kontinenten ausgestellt. Wir wählten eines aus und zeichneten es ab. Das klappte ganz gut, da sich diese Tiere ja nicht bewegen. Nachher ging’s auf direktem Weg nachhause.
Das war ein tolles Lager! Wir hatten viel Spass zusammen.