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Sprachaustauschprojekt mit der Romandie

Nach Weihnachten startete der Rotationsaustausch mit den Schülerinnen und Schülern unserer Partnerklasse in Apples.

Zwischen Weihnachten und Sportferien reiste jeden Sonntag eine Vierergruppe Schülerinnen und Schüler der 3. Bez mit dem Zug von Seon nach Apples. Bis am Freitag wohnten alle in der Familie ihrer Austauschpartner und besuchten mit diesen die Schule. Gleichzeitig wurden vier Jugendliche aus Apples in ihren Gastfamilien in Seon aufgenommen und besuchten hier den Unterricht.

Ein grosser Teil beider Klassen hat den mutigen Schritt über den Röstigraben gewagt und wurde mit einer abwechslungsreichen Woche und vielen nachhaltigen Eindrücken belohnt!

Nachfolgend ein paar Stimmen der Seoner Schülerinnen und Schüler nach ihrem Aufenthalt in der Romandie:

„Am Sonntag, 17.1.2016 begann für mich eine spannende Woche im Welschland. Eine Woche in einer fremden Familie, mit einer ungewohnten Sprache und in einer völlig neuen Gegend. Kurz vor dem Start in die Woche hatte ich grossen Respekt, dass ich mich nicht wohlfühlen könnte. Meine Zweifel erübrigten sich zum Glück kurze Zeit nach dem Ankommen. Meine Gastfamilie schloss mich super in den Familienalltag ein und ich fühlte mich wohl!“

„Am Anfang der Woche war es noch etwas komisch, da meine Austauschpartnerin und ich uns noch nicht gut kannten. Aber obwohl wir beide die andere Sprache nicht so gut konnten, konnten wir uns gut verständigen und hatten eine Menge Spass.“

„Wir haben viel miteinander unternommen, manchmal auch mit der ganzen Familie.“

„Mir ist es nicht aufgefallen, aber meine Gastfamilie sagte, dass ich am Ende der Woche viel mehr verstanden habe als am Anfang.“

„Die Woche hat mir geholfen, dass ich mich eher getraue Französisch zu sprechen und ich lese nun mehr französische Texte.“

„Da viele Schüler ausserhalb von Apples wohnen, gehen die meisten mit dem Bus zur Schule. Am Nachmittag ist nicht so lange Unterricht wie bei uns. Im Unterschied zur Schule Seon bleiben die Schüler immer in ihrem Klassenzimmer und die Lehrer wechseln den Raum.“


Und was man nebenbei noch dazugelernt hat:

„Ich fand es gut, dass wir die Zugfahrt selber planen mussten.“

„In Lausanne lernte ich die Geschäfte und die Stadt selber kennen. Ich war erstaunt, wie steil es in dieser Stadt überall hinauf und hinunter geht!“


Da jede und jeder am Austausch Beteiligte vor oder nach dem Aufenthalt im Welschland während einer Woche die Austauschpartnerin resp. den Austauschpartner bei sich zuhause empfing, schlüpften alle auch in die Rolle des Gastgebers:

„Natürlich war es anstrengend eine ganze Woche Gäste zu haben. Wir mussten viel organisieren, manchmal gab es auch Diskussionen, aber wir haben es geschafft und uns immer besser verstanden.“

„Ich hatte es sehr gut mit meiner Austauschpartnerin, als sie bei uns wohnte. Das frühe Aufstehen und die langen Schulnachmittage bereiteten ihr allerdings etwas Mühe.“

Der persönliche Kontakt über die Sprachgrenze hinweg ist eine Bereicherung und das Eintauchen in eine fremde Sprach-und Familienkultur hat sich gelohnt, wie die folgenden Aussagen bestätigen:

„Für mich war es auf jeden Fall eine gute Erfahrung, auch wenn es am Anfang etwas Überwindung und Mut gebraucht hat!“

„Ich würde gerne nochmals einen Austausch machen, mit denselben Leuten. Ich hoffe, dass wir weiterhin Kontakt haben und uns wieder mal treffen.“

Zum Abschluss des Projektes ist nochmals ein gemeinsamer Ausflug mit beiden Klassen geplant. Wir freuen uns auf das Wiedersehen im Mai!