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Skilager Oberstufe 2017 in Davos

Montag, 20. März 2017

Als wir mit dem vollbeladenen Car in Davos vor dem Sporthof eintrafen, warteten die Leiter schon auf uns. Das Abenteuer Skilager hat begonnen. Nach der Verstauung aller Taschen und Koffer im Skikeller, machten wir bereits Bekanntschaft mit unseren jeweiligen Snowboard- oder Skileitern und entdeckten die Davoser Skipisten. Während die Anfänger am Jakobshorn erste Schritte auf dem Schnee machten fuhren alle anderen Gruppen auf den Skipisten der Parsenn-Seite. Nach einem köstlichen Abendessen in Form eines Salatbuffets und Spagetthi-Plauschs, spielten wir eine Runde „werwölfle“.


Dienstag, 21. März 2017

Was war das für ein Krach so früh am Morgen? Die Musik aus den Boxen weckte auch den grössten Siebenschläfer, viele würden dies wohl nicht mal als Musik bezeichnen. Pünktlich um 09.00 Uhr standen aber alle im Frühstücksraum und freuten sich auf das Morgenessen. Nach einer anschliessenden lustigen Einwärmrunde vor dem Sporthof machten wir uns erneut auf den Weg auf die Skipisten der Parsenn. Für das Mittagessen trafen wir uns alle bei der Piste der Talabfahrt. Der Frühling hatte hier bereits Einzug gehalten, an einigen Stellen war der Schnee geschmolzen, so dass es Pfützen hatte. Die beiden Skileiter Robin und Jan machten sich einen Spass daraus und fuhren mit Tempo über die Pfützen hindurch. Einige mutige Schülerinnen und Schüler machten es ihnen mit dem eigenen Snowboard oder den eigenen Skis nach. Was für ein Spass und eine tolle Unterhaltung während des Mittagessens. Nach einem erlebnisreichen Tag kehrten wir gegen 16.30 Uhr zurück ins Lagerhaus. An diesem Abend stand nach dem Abendessen die grosse Spielolympiade auf dem Programm. Die Teilnehmer konnten sich an verschiedenen Tischen unter anderem der Challenges der Spiele Uno, Looping Louie oder Black Jack stellen. Stilecht wurde die Olympiade mit Skilager-Dollar gespielt, welche bei den jeweiligen Spieltischen vor einer Teilnahme eingesetzt werden mussten. Kurz nachdem wir alle ins Bett gingen, sind uns auch schon die Augen zugefallen.



Mittwoch, 22. März 2017

 
Pünktlich um 07.30 Uhr wurden wir auch an diesem Morgen wieder durch laute Musik geweckt. Die Musik an diesem Morgen war etwas angenehmer als am Dienstag. Obschon die Laune bei uns Lagerteilnehmern gut war und wir uns auf die Piste freuten, war dem Wetter die schlechte Laune gut anzumerken. Der Nebel war an diesem Tag ziemlich hartnäckig und beeinträchtigte die Sicht auf der Piste ungemein. Den Morgen verbrachten wir mit unseren Ski- und Snowboardgruppen auf der Skipiste. Der Nachmittag jedoch war mit anderen Aktivitäten verplant. Wir Lagerteilnehmer konnten aus den Aktivitäten Baden im Hallenbad oder Schlittschuhlaufen und Eishockey spielen auswählen. Die meisten entschieden sich für den Nachmittag im Hallenbad. Mit dem Bus fuhren wir zum Sportzentrum, wo sich unsere Wege trennten. Die Zeit auf der Eisfläche und im Hallenbad ging unglaublich schnell vorbei und schon bald mussten wir uns auf den Rückweg zum Sporthof machen. Viele waren vom Hallenbad sehr müde. Am Abend war das Programm entsprechend ziemlich gemütlich. Im Aufenthaltsraum wurde ein Film gezeigt, die lustige Komödie „22 Jump Street“ wartete auf Kino-Besucher. Alternativ konnte im Pingpong-Raum eine Runde Tischtennis gespielt werden. Wer für alles zu müde war, konnte auch früh zu Bett gehen. Die meisten entschieden sich jedoch dafür, den Film zu schauen, welcher auch sehr amüsant war. 



Donnerstag, 23. März 2017


Den heutigen Tag heben wir alle schon sehnlichst erwartet – heute stand das Skirennen auf dem Programm! Nach einem „Aufwärmen“ in der jeweiligen Ski- oder Snowboardgruppe startete das Skirennen um 12.30 Uhr. Am Morgen wurde nochmals der perfekte Schwung geübt und die Hocke perfektioniert. Nach einer kräftigenden Mahlzeit in Form von Sandwichs und Schokolade waren dann alle bereit für den grossen Auftritt. Die Verteilung der Startnummern war bereits sehr interessant, Skifahrer und Snowboarder wurden beim Skirennen getrennt. Dieser Nachmittag war sehr kalt und windig, die Rennpiste drohte, ziemlich eisig zu sein. Als erste wagte sich Sarah Fink ins Rennen. Alle anderen Teilnehmer und Leiter mussten auf ihren Einsatz warten, die Stimmung im Startgelände war super. Nach der Hälfte der Teilnehmer gab es immer wieder längere Unterbrüche und die Rennleitung sprach von „technischen Problemen“. Die Zeitmessung hatte tatsächlich immer wieder Aussetzer, so dass einige Fahrer den ersten Lauf wiederholen mussten. Dies dauerte natürlich seine Zeit und so langsam fing man an zu frieren. Um 15.00 Uhr konnte dann endlich der zweite Lauf starten. Nach dem Abendessen wartete dann das nächste Highlight auf uns – das Playoff-Spiel des HC Davos gegen den EV Zug. Die Leiter hatten extra gelbe und blaue Schminke organisiert, mit welchen die Leiter allen das Gesicht einfärbten. Trotz dieses Engagements mit der Schminke und unseren Schlachtrufen auf dem Weg ins Stadion verlor der HC Davos leider. Nach dem Abschminken fielen alle hundemüde ins Bett.


Freitag, 24. März 2017


Schon war der letzte Tag des Skilagers angebrochen, was nicht nur uns Teilnehmer traurig stimmte, sondern auch die Leiter. Dennoch freuten wir uns auf den heutigen Tag, denn das freie Fahren auf der Skipiste stand bevor. Diesmal fuhren wir nicht die Pisten der Parsenn, sondern jene des Jakobshorns. In Gruppen von mindestens drei Personen machten wir uns auf die Skipisten. Pünktlich um 12.30 Uhr waren alle am ausgemachten Treffpunkt und bereit, mit dem Bus zurück zum Sporthof zu fahren. Dort angekommen, zogen viele bequeme Sachen an und verstauten die Skikleider in der Tasche oder im Koffer. Heute stand das Mittagessen nicht in Form eines selbstgemachten Sandwichs auf dem Programm, sondern ein köstliches Mittagessen im „Dörfli“-Restaurant vis-à-vis des Sporthofs. Alle freuten sich auf die Älplermakkaronen und das Apfelmus! Um 14.30 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Car und luden alle unsere Sachen in den Gepäckraum ein. Da wir sehr speditiv einluden, dauerte es auch nicht allzu lange, bis der Car schlussendlich abfahrbereit war. Gegen 17.15 Uhr trafen wir in Seon ein, wo wir uns von den Leitern verabschiedeten und unseren Eltern und Geschwister die ersten Anekdoten dieses tollen Lagers erzählten.

Lara Andermatt, Alisha Keller, Mia Schaffner, Carole Schlatter und Alessia Würgler