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SARAH - Eine Theaterproduktion im Rahmen des Theaterfunken

Sarah ist 14 Jahre alt, als sie an Leukämie erkrankt…

Am 2. Dezember fuhr die 4. Bez. mit dem Zug nach Aarau ins Theater Tuchlaube, um der Theateraufführung SARAH beizuwohnen. Die Schülerinnen und Schüler berichten:

Sarah1„Eine Woche vor der Aufführung besuchte uns die Theaterpädagogin Nina Curcio, um uns ins Stück einzuführen. Sie erzählte uns nur so viel, dass die Spannung blieb. Der anschliessende Theaterbesuch war ein eindrückliches Erlebnis. Das Stück basiert auf einer wahren Geschichte. Durch die vielen Emotionen, die die Schauspielerinnen zum Ausdruck brachten, konnte man sich sehr gut in die Situation einfühlen. Es gab humorvolle Momente, aber auch traurige, in denen man den Tränen nahe war. Den Schauspielerinnen gelang es, zu jeder Zeit die volle Aufmerksamkeit der Zuschauer aufrecht zu erhalten.Die verschiedenen Figuren (Sarah, ihre Schwester Jasmin, ihre Eltern und der Arzt) wurden von zwei jungen Frauen gespielt. Sie erzählten die Geschichte und schlüpften abwechslungsweise in die verschiedenen Rollen.Das Bühnenbild war sehr speziell: Es bestand aus lauter weissen A4-Blättern (am Boden und an der Rückwand), die die Schauspielerinnen auf verschiedene Arten einsetzten.

Eine Woche nach der Theateraufführung besuchte uns Nina Curcio erneut, begleitet von der Schauspielerin Sabina Reich. Als erstes machten wir verschiedene Lockerungsübungen, die uns helfen sollten, konzentriert und wach in den Nachmittag zu starten. Anschliessend sammelten wir im Kreis unsere Gedanken zum Theaterstück. Danach probierten wir verschiedene schauspielerische Übungen aus, bei denen es mal auf den Ausdruck in der Stimme, mal auf die Mimik und Gestik oder auf beides ankam.
Am Schluss konnten wir noch viel über die Produktion von SARAH erfahren und auch über die Arbeit der Schauspielerin und der Regisseurin.
Der Workshop war sehr abwechslungsreich und hat uns super gefallen. Wir konnten dadurch die verschiedenen Themen gut verarbeiten. Er half uns, das Stück SARAH besser zu verstehen und im Nachhinein gefällt es uns noch besser als vor einer Woche!“

13.12.2016 / M. Zobrist