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Projektwoche "Notfälle, Sicherheitsvorkehrungen, Nothelferkurs"

11. 10. 2012

Feuerwehr, Roman Huber

Die Projektwoche „Notfälle, Sicherheitsvorkehrungen, Nothelferkurs“ begann am Montagmorgen um 08.00 mit fünf Filmsequenzen über Gefahren im Alltag. Anschliessend begaben sich die 26 Schülerinnen und Schüler zum Mehrzweckgebäude, wo sie fünf Feuerwehrleute erwarteten, die an vier verschiedenen Posten ihre Arbeit demonstrierten. Die Jugendlichen konnten selber Hand anlegen, auf die Leiter steigen, die verschiedenen Feuerlöscher bedienen, sich ins Feuerwehrauto setzen und die verschiedenen Instrumente besichtigen. 

Vom Nachmittag an wurde bis Donnerstag in zwei Gruppen gearbeitet. Die eine begab sich nach Seengen zur REPOL. Die andere absolvierte den ersten von drei Teilen des Nothelferkurses.


REPOL Seengen, Urs Hintermann

Als Einstieg sahen wir einen Film über den Einsatz der Polizei und über ihre verschiedenen Tätigkeiten. Die Polizei ist für Sicherheit, Recht und Ordnung da. Wenn die Gesetze nicht eingehalten werden, gibt es Strafen. Z.B. verursachtes Littering gibt eine Busse von Fr. 100.--.
Anhand von weiteren kleinen Filmen über Alkohol und Gewalt, Ladendiebstahl und Handy-Raub, wurde gezeigt, wie man sich richtig verhalten sollte.
Jeder Polizist trägt einen Gurt, der die Waffe, Handschellen, den Schlagstock, Pfefferspray und das Funkgerät beinhaltet. Je nach Einsatz ist eine Schutzweste verlangt.
Nach dem Durchgang durch den Polizeiposten wurde uns das Polizeiauto samt Inhalt gezeigt und vorgeführt.


Nothelferkurs, Heidi Walti und Daniela Häfeli

Breit war die Palette der behandelten Themen, z. B. Verhalten im Notfall, Patientenbeurteilung, BLS-AED-Schema, Bewusstlosenlagerung, Thoraxkompression, Beatmung, Defibrillation, Blutstillung. 
Was die Jugendlichen in der Theorie hörten, setzten sie nachher in die Praxis um und wiederholten die wichtigsten Punkte, bis sie „in Fleisch und Blut“ übergingen. 


Kraftreaktor Lenzburg, Marco Toretti und Angela Georg

Die Sicherheit in der Kletterhalle ist grossgeschrieben. Als erstes wurde der Sicherheitsgurt fürs Top-Rope-Klettern angezogen und von den Instruktoren überprüft. Nach einer Einführung konnten wir an der Übungswand (6 m) die ersten Kletterversuche machen und uns aufwärmen. Über ein Seil, das durch einen Haken am oberen Ende der Wand läuft, waren wir durch Marco und Angela gesichert. Weiter ging es an die 12 Meter-Wand, wo mehr Muskeln und Konzentrationsfähigkeit gefragt wurden. Gesteigert wurde das Ganze an einer überhängenden Wand und zuletzt in der Haupthalle an einer 16 und 17 Meter-Wand. Alle Routen haben verschiedene Namen (z.B. Mut tut gut) und verschiedene Schwierigkeitsgrade. 

In der neuen Boulderhalle, die Blöcke und Wände mit unterschiedlichen Neigungen und Griffen aufweist, konnten wir verschiedene Routen ausprobieren. Bouldern heisst: seilfreies Klettern in Absprunghöhe.


Selbstverteidigung, Nicolino Sanna

Physisch und psychisch richtig gefordert waren die Jugendlichen im abschliessenden Teil der Selbstverteidigung. 
Nicoline Sanna führte mit richtigem Enthusiasmus in den Kurs ein und forderte anschliessend von jedem Teilnehmer alles ab. Es wurde gerannt, gesprungen, gedehnt und vieles mehr, aufgelockert durch Sprücheklopfen und Lachen.

Zum Abschluss erhielt jeder Teilnehmer / jede Teilnehmerin eine kleine Stärkung und vor allem den Nothelferausweis.