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Märchenstunde im Kindergarten und in der EK 1 mit der 2. Real

 „Ich hatte Angst, dass ich etwas falsch   vorlese, aber es ging alles gut.“ „Es war voll still beim Vorlesen.“
  „Die Kinder hörten besser zu als wir in der Schule.“ „Einige Kinder hörten sehr gut zu und fragten ab und zu etwas, das fand ich gut. Die Kinder
kamen auch sehr gut draus.“
 „Ich habe die 1.Klässler unterschätzt, denn ich glaubte, dass sie vom Märchen nicht so viel
verstehen.“
 „Es war spannend, wieder einmal im Kindergarten zu sein.“
 „Ich fand es mega schön, der Kindergarten war ganz farbig.“ „Die Kinder in der EK hatten sehr Freude, dass wir kamen.“
 „Die Kinder waren unruhig beim Vorlesen. Beim Backen vorher war alles noch in Ordnung
gewesen.“
  „Einige Knaben bewarfen mich mit Klötzchen.“
„Die Kinder waren herzig.“

 „Die Kinder behandelten den Teig nicht so gut.“
 „Viele Kinder bohrten beim Backen in der Nase und assen die ..... . Das fand ich etwas
unappetitlich.“
 „Es war schön, ich möchte es gerne wieder tun.“

Dies sind einige Rückmeldungen meiner Schülerinnen und Schüler der 2.Realklasse auf ein kleines Projekt mit den Kindergartenabteilungen und der EK1.

Im Herbst trat unsere ehemalige Schulische Heilpädagogin, Frau Annmarie Wachter, mit einer Idee an meine Klasse und mich heran: Wie wäre es, wenn die Schülerinnen und Schüler in Zweier- oder Dreiergruppen in den Kindergärten Märchen vorlesen und danach beim Backen oder Basteln helfen würden? Frau Wachter ist seit Schuljahresbeginn in den Kindergärten tätig und kennt meine Klasse gut. Die Idee stiess bei den meisten Schülerinnen und Schülern auf Begeisterung, und die Unentschlossenen wurden sehr schnell davon überzeugt, mitzumachen.

Frau Wachter und ich teilten die Klasse in Gruppen auf. Nachdem jede Gruppe einem Kindergarten und eine der EK1 zugewiesen worden war, lieferte uns Frau Wachter die Lesetexte der von den Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen gewünschten Märchen.


Die Aufgabe war klar: Das deutliche, laute Vorlesen musste gut geübt werden, damit die Kinder alles verstanden. Von Ende November bis Mitte Dezember galt es ernst: Jede Gruppe war an einem festgelegten Tag in „ihrem“ Kindergarten oder in der EK1 und las das Märchen vor.

Die Rückmeldungen meiner Schülerinnen und Schüler waren sehr positiv. Viele fragten, wann sie so etwas wieder tun dürften, denn die Kinder haben sie durchwegs gut aufgenommen und ihnen Anerkennung geschenkt. Auch von den Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen erhielten meine Schülerinnen und Schüler viel Lob, was natürlich auch mich stolz macht.

Da wir das kleine Projekt als gelungen betrachten dürfen, sind wir so verblieben, dass wir uns bestimmt im Frühling wieder gemeinsame Aktivitäten einfallen lassen.

CK / 04.01.2014