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Klassenlager 2. Bez in Rüdlingen vom 26.8. bis 30.8.2019

Montag: Hinfahrt

Am Montagmorgen haben wir uns mit dem Gepäck und den Velos auf dem Parkplatz versammelt. Unsere Velos wurden verladen und mit dem Transporter nach Schaffhausen gefahren. Das Gepäck wurde in einen zweiten Transporter geladen und direkt in die Jugendherberge nach Rüdlingen gefahren. Wir sind mit dem Zug bis nach Schaffhausen gefahren und von auf das Velo gestiegen und die 25 Kilometer nach Rüdlingen gebikt. Unterwegs haben wir ganz kurz den Rheinfall gesehen und nach der Hälfte der Strecke haben wir eine kleine Pause gemacht, etwas gegessen und uns ein wenig ausgeruht. Als wir dann schliesslich in der Herberge angekommen sind, haben wir unsere Zimmer bezogen und unser Gepäck verstaut.
Danach ging es direkt auf den Bauernhof, auf welchem wir am nächsten Tag arbeiten sollten. Der Landwirt erklärte uns seinen Betrieb und führt uns durch den Hof.
Am Abend wurden wir dann super verpflegt und hatten danach noch viel Freizeit.

 
 

Dienstag: Arbeit auf dem Bauernhof

„Arbeit auf dem Bauernhof“ war das Dienstagmorgenprogramm. Einige haben den Platz gewischt. Andere haben Brennholz verschoben und gestapelt, eine dritte Gruppe hat Kartoffeln von Steinen und Erde getrennt. Im Verlaufe des Morgens haben wir noch ein Znüni erhalten: selbstgebackenen Brötchen, Äpfel vom Hof und Schoggistängeli. Danach fuhr ein Grossteil der Klasse auf eine entfernte Weide am anderen Ende des Dorfes, um dort Unkraut (“Neophyten“) auszureissen. Nach dem Mittagessen und einer grösseren Pause wurde dann ein erstes Mal intensiv musikalisch geprobt.
Nach etwas Freizeit und dem Abendessen wurde dann nochmals noch an den Liedern für unsere Auftritte im Altersheim gearbeitet.

 
 

Mittwoch: Besuch im Technorama

Am Mittwoch waren wir im Technorama, dort gab es spannende Sachen rund um Wissenschaft und Technik, die wir anschauen durften.
Die Mittagsverpflegung war ein Lunchpaket mit einem Sandwich und einem Apfel, und wir konnten uns im Technorama auch etwas kaufen.
Nachdem wir am Nachmittag unseren Zug verpasst hatten, fiel der Badibesuch in Flaach leider aus. Als kleine Aufmunterung gab es im Bahnhof Winterthur für alle eine feine Glace und etwas Freizeit für uns. Etwas früher als geplant waren wir wieder im Begegnungszentrum zurück und hatten im Haus mit viel Zeit zu unserer freien Verfügung.
Zum Abendessen wurden draussen Würste gegrillt, dazu gab es verschiedenste Salate, Chips und weitere Knabbereien.

 

Donnerstag: Der musikalische Auftritt

Am Donnerstagmorgen probten wir nochmals für unseren Auftritt im Altersheim, und es ging schon recht gut.
Nach dem Mittagessen fuhren wir mit den Velos in die Nachbargemeinde Eglisau, um dort in zwei Altersheimen, im „Alters- und Pflegeheim Weierbach“ und danach „in der Oase am Rhein“ unsere einstudierten Stücke vorzutragen.
Die alten Leute waren begeistert von unseren Vorträgen und sangen teilweise fröhlich mit. Das Programm bestand aus Chorgesang, die mit Instrumenten begleitetet wurden. Einige Stücke waren instrumental von uns Schülerinnen und Schüler selber einstudiert, und bei anderen Songs waren Solostimmen in Songs zu hören.
Anschliessend fuhren wir mit den Velos zurück und machten uns noch einen gemütlichen Abend in der Herberge.

Freitag: die Heimfahrt

Im Vorfeld der Klassenlagerheimfahrt schockierte erstmals eine Zahl: „80 km am Stück mit dem Fahrrad“. Nach Frühstück, Zimmerputzen und Gepäckverlad machten wir uns dann auf den Weg. Wie sich dann herausstellte, war das erste Teilstück - von Rüdlingen bis nach Zurzach - nicht mal so anstrengend. Nach einer Pause kam dann aber die „Königsetappe“: der Zurzacherberg, das steilste Stück der ganzen Reise. Sehr schnell waren wir oben und machten eine wohlverdiente Pause. Dort wurde demokratisch entschieden, dass unser nächster Zwischenstopp „Badi Villigen“ sein wird, wo wir etwa eine Stunde planschen konnten, bis wir wieder weiterfuhren. Den restlichen Weg legten wir – mit einem Zwischenstopp - in sehr kurzer Zeit zurück. Erleichtert und fröhlich erreichten wir Seon, ohne jegliche Unfälle oder Pannen.

Fazit: ein tolles Klassenlager

Annika Siegler & Chiara Villiger