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Klassenaustauschprojekt mit der Romandie

Nach einem gelungenen Auftakt in Murten im November 2013, wo sich beide Klassen zu einem Begegnungstag mit verschiedenen Aktivitäten getroffen hatten, war die Einteilung für den Rotationsaustausch gar nicht so kompliziert! Die am Einzelaustausch interessierten Schülerinnen und Schüler organisierten ihre Partnerschaften weitgehend selbständig.

So reiste nach den Weihnachtsferien die erste Seoner Gruppe für eine Woche nach Apples, während wir ein Schülerquartett aus der Romandie bei uns begrüssen durften.

In dieser Zeit wohnten die Jugendlichen in der Familie ihres Austauschpartners, resp. ihrer Austauschpartnerin und besuchten den Unterricht in der Partnerschule. Es wurde also eine Woche der Wohnort, die Familie, die Schule und die Sprache gewechselt. Das war nun wirklich eine Herausforderung! Der mutige Schritt hat sich aber laut Aussagen der Schülerinnen und Schüler gelohnt, auch wenn die eine oder andere Hürde zu überwinden war:

  • „Die Woche in Apples war nicht ganz einfach, aber ich nahm einige Erfahrungen mit, über die ich froh sein kann.“
  • „Anfangs war ich skeptisch, weil mein Korrespondent sehr scheu und ruhig war. Doch als ich bei ihm zu Besuch war, wurde er offener und wir verstanden uns bestens.“
  • „Es braucht zwar etwas Mut sich anzumelden, doch wenn man dort ist, macht es sehr Spass.“
  • „Durch den Austausch habe ich einen Einblick in eine andere Familie und in eine andere Schule erhalten.“
  • „Man knüpft neue Kontakte und lernt eine andere Kultur kennen.“
  • „Die Leute im Welschen sind anders, aber sehr nett.“
  • „Ich konnte mein Französisch aufbessern!“


Reich an Eindrücken und neuen Erfahrungen sind die Schülerinnen und Schüler zurückgekehrt und stolz, den Aufenthalt in der Fremde alleine gemeistert zu haben!

Nicht zu unterschätzen ist auch die Rolle jedes Einzelnen und dessen Familie als Gastgeber. Alle mussten sie auch für eine Woche Verantwortung übernehmen für den Austauschpartner oder die Partnerin und den Gast ins Tages- und Wochenprogramm einbinden.

Zum Abschluss ist im Mai nochmals ein gemeinsamer Ausflug mit allen beteiligten Schülerinnen und Schülern geplant. Und wer weiss, vielleicht entwickelt sich die eine oder andere Freundschaft über den Röstigraben hinweg.

A la prochaine!


Monika Zobrist, 23. März 2014