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Abschluss des Sprachaustauschprojektes mit der Romandie

Am letzten Montag haben sich die beiden Klassen aus Seon und Apples zum offiziellen Abschluss des Sprachaustauschprojektes in Fribourg getroffen:

„Endlich war es soweit, wir stiegen in den Zug um unsere Austauschpartner(innen) aus Apples noch einmal zu sehen! Wir hatten uns alle sehr auf diesen Tag gefreut, allerdings waren wir auch recht nervös: Wie würde das Wiedersehen nach einem halben Jahr sein? Bei der Begrüssung in Fribourg waren denn auch alle noch etwas zurückhaltend, aber beim Stadtgolf in gemischten Vierergruppen waren die Unsicherheiten schnell vergessen und wir hatten trotz eisiger Kälte grossen Spass. Nach dem Mittagessen aus dem Rucksack (zum Glück in einem geheizten Raum!) und einem amüsanten zweisprachigen Bingo Spiel hatten wir noch eine Stunde Ausgang in Fribourg. Danach mussten wir uns bereits wieder auf den Heimweg machen. Der Abschied fiel uns schwer, doch das war sicher nicht das letzte Mal, dass wir uns gesehen haben!“
(Ivana, Kiana, Maria, Felicia)

Zum ersten Mal getroffen hatten sich die Jugendlichen an einem Begegnungstag in Murten vor einem Jahr. Mit einem Mix aus Französisch und Deutsch (unterstützt mit der entsprechenden Gestik und Mimik) hatte die Verständigung im Verlaufe des Tages immer besser funktioniert. Und das war wichtig, musste man doch zusammen einen Stadtparcours durchlaufen und bei verschiedenen Spielen draussen und im Hallenbad kooperieren.

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Direkt nach den Frühlingsferien begann der Rotationsaustausch mit den Schülerinnen und Schülern aus der Westschweiz. Während jeweils einer Woche tauschten kleine Gruppen von Jugendlichen der Bez. Seon und der Oberstufe Apples (VD) ihren Wohn- und Schulort. 

Nun galt es, die Schule und die Umgebung im andern Sprachteil der Schweiz zu erkunden und eine neue Familie kennenzulernen. Eine tüchtige Portion Mut brauchte es ja schon, um sich auf ein solches Abenteuer in der Fremde einzulassen! Belohnt wurde man indes mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken, wie die folgenden Äusserungen der 3. Bez.-Schülerinnen beweisen:

„Ich finde es cool, dass ich am Austausch mitmachen konnte. Es war eine sehr tolle Woche mit viel Abwechslung. Ich habe viel Sicherheit beim Reden (mit fremden Leuten) gewonnen und ich finde, so lernt man den französischen Akzent am besten. Aber es gibt auch ein paar Einschränkungen: Man sollte nicht meinen, nach dem kurzen Austausch könne man perfekt Französisch. Ausserdem bringt es fürs Schreiben nicht viel. Im Unterricht konnte ich nicht richtig mitmachen, weil es zu schnell ging. Ich verstand zwar viel Wörter, aber oft den Zusammenhang nicht.“ (Irina)

„Es ist eine tolle Erfahrung diesen Austausch mitzumachen. Allerdings war es recht anstrengend, die ganze Zeit Französisch zu sprechen und oft nicht alles zu verstehen. Dafür kenne ich nun viele neue Wörter! Es hat mir sehr gefallen bei Zoé und wir haben uns gut verstanden. Ich denke, dass ich Zoé sobald wie möglich wieder besuche.“ (Felicia)

„Die Austauschwoche war eine schöne Zeit für mich und ich kann das Projekt nur weiterempfehlen! Man hat dadurch die Möglichkeit, eine andere Familie zu besuchen und zu sehen, wie es bei andern ist. Da man die Fremdsprache den ganzen Tag hört, versteht man sie immer besser. Auch das Sprechen ging immer besser. Allerdings ist eine Woche viel zu kurz um grosse Fortschritte zu machen. Aber man wird immer mutiger. Es ist schon anstrengend, den ganzen Tag Französisch zu hören und zu sprechen, aber es machte mir trotzdem viel Spass.“
(Maria)

 

Hoffentlich klingen die positiven Erlebnisse bei den Jugendlichen noch lange nach und ebnen den Weg für weitere Schritte in eine andere Sprachkultur!

mzo/26.11.2017